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Wie schön wäre es, am Morgen von seinen PC freundlich begrüßt zu werden? Für viele nur ein Traum, doch mit zwei kleinen Änderungen an der Registry lässt sich dieser Traum verwirklichen.
Öffnen Sie zuerst den Schlüssel "HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Winlogon" im Registry-Editor und suchen Sie die Einträge "LegalNoticeCaption" und "LegalNoticeText". Geben Sie nun "LegalNoticeCaption" als Wert den Titel für die Nachricht
(z.B. "Willkommen!") und "LegalNoticeText" die eigentliche Nachricht (z.B.
"Willkommen am Arbeitsplatz! - dein PC").
Wurden alle diese Schritte erfüllt, wird Ihnen beim nächsten Systemstart vor der Benutzeranmeldung ein Hinweisfenster mit Ihren Guten Morgen Gruß angezeigt. Um das ganze wieder rückgängig zu machen, müssen Sie nur die zwei Zeichenketten auf leeren Inhalt setzen.
Damit Windows immer die richtige Uhrzeit hat, kann man in der Systemsteuerung unter Datum und Uhrzeit bzw. mittels Doppelklick auf die Uhr im System Tray die Zeitzone eingeben. Dabei werden aber nur größere Städte wie Wien, Paris, usw. angegeben. Wie wäre es aber mit dem eigenen Wohnort als Zeitzone?
Öffnen Sie im Registry-Editor den Schlüssel "HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Time Zones\W. Europe Standard Time" und weisen Sie der Zeichenkette "Display" die Bezeichnung, die im Auswahlmenü angezeigt werden soll zu. Der Zeichenkette "Std" wiederum weisen Sie die "richtige" Bezeichnung dieser Zeitzone, also
z.B. "Horstmar" oder "Münster", im Standardfall "Westeuropäische Normalzeit" zu. Sie wird auch bei Zeitstempeln in E-Mails verwendet.
Auf diese Weise können Sie die Zeitangaben Ihres Computers individuell gestalten, aber beachten Sie, dass diese Angaben auch andere Menschen
z.B. per Zeitstempeln in Mails) sehen können. Am besten ist es, wenn Sie zuvor den Schlüssel sichern, sodass Sie bei Bedarf die
Originalbezeichnung wiederherstellen können.
Wenn Sie ein Programm deinstallieren bleiben nicht nur bei fehlerhaften Installationen oftmals Dateien übrig, doch wie finden Sie heraus welche das sind? Auf der Windows-XP-Setup-CD befindet sich ein Tool das diese Reste einer Installation zuverlässig für immer löscht.
Das Tool hört auf den Namen "Windows Installer Clean Up" und ist auf der Windows-XP-Setup-CD versteckt. Legen Sie die Setup-CD ins Laufwerk und öffnen Sie den Ordner "\Support\Tools", dort wiederum befindet sich das Archiv
"Support.cab" öffnen Sie dieses einfach per Doppelklick. In der *.cab-Datei finden Sie das Programm "miscuu.exe" extrahieren Sie diese per Doppelklick in Ihr gewünschtes Verzeichnis (zB
"C:\Programme\Tools").
Das Programm kan man auch von der Microsoft Homepage laden.
Link
Wenn Sie das Tool in dem gewünschten Verzeichnis geöffnet haben zeigt es Ihnen alle mit dem Windows Installer installierte Programme an. Markieren Sie nun einfach die gewünschte fehlerhafte Installation und entfernen Sie die Reste mit einen Klick auf
"Remove".
Dieses Tool arbeitet aber nur mit dem von Windows Installer installierten Programmen (die meisten Programme werden mit diesem installiert) richtig. Stellen Sie zuvor auch sicher, dass das Programm bereits über die Systemsteuerung unter "Software" deinstalliert wurde.
Auf der Startmenüleiste finden Sie im rechten Bereich die so genannte Systray, die alle Programme aufführt, die mit dem Systemstart oder automatisch geladen werden. Sollte diese Aneinanderreihung von Symbolen für Netzwerkverbindung, Virenscanner, Firewall und weiterer Systemutilities unübersichtlich werden, sollten Sie aufräumen. Das geht ganz einfach.
1. Wechseln Sie in die Systemsteuerung und in den Bereich
Taskleiste und Startmenü.
2. Klicken Sie im Register Taskleiste auf Anpassen.
3. Der Dialog Infobereich anpassen öffnet sich. Unter Aktuelle Objekte sehen
Sie alle Programme, die derzeit aktiv im Speicher sind. Unterhalb von Vorherige
Elemente listet Windows Programmaufrufe, die in der Vergangenheit aktiv waren,
nun aber geschlossen sind.
4. Wenn Sie auf einen der Einträge einmal mit der rechten Maustaste klicken,
öffnet Windows daneben eine Drop-Down-Liste, mit der Sie die Anzeige-Modi
festlegen. Sie haben drei Möglichkeiten: Ausblenden wenn inaktiv, Immer
ausblenden und Immer einblenden.
5. Die sinnvolle Voreinstellung lautet Ausblenden wenn inaktiv. Bei
Standardelementen wie beispielsweise dem Symbol für Wechseldatenträger können
Sie durchaus Immer ausblenden wählen. Funktionen und Programme, die jedoch für
die Systemintegrität sehr wichtig sind wie Firewall oder Virenscanner, sollen
Sie Immer einblenden, um mögliche Funktionsstörungen und Sicherheitsmängel
sofort zu erkennen.
Wenn Sie Windows XP auf einem älteren Rechner mit verhältnismäßig wenig Speicher einsetzen, können Sie mit einem kleinen Trick die Systemgeschwindigkeit deutlich erhöhen. Dann verzichtet Windows zwar auf optische Effekte wie Animationen, stellt aber Menüs und Fenster schneller dar.
1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das
Arbeitsplatz-Symbol und wählen Sie Eigenschaften.
2. Wechseln Sie zur Registerkarte Erweitert und klicken Sie unter Systemleistung
auf die Schaltfläche Einstellungen.
3. Im Register Visuelle Effekte aktivieren Sie die Option Für optimale Leistung
anpassen. Bestätigen Sie dann mit OK. Windows arbeitet fortan im klassischen
Design, was deutlich weniger Ressourcen verbraucht.
Schützen Sie Ihre Active Directory Umgebung vor der
mutwilligen Überlastung Ihrer Domänencontroller, indem Sie Quotierungen auf
die Erstellung von AD-Objekten vorgeben. Standardmäßig kann jeder Benutzer mit
entsprechenden Berechtigungen beliebig viele Objekte anlegen und damit kann
durch einen Skriptfehler mal schnell Ihre ntds.dit Datenbank auf mehrere
Gigabyte anschwellen. Mit Hilfe des Befehls dsadd quota -part "DC=springfield,DC=com"
-acct springfield\hdampf -qlimit 100 wird z. B. eine Limitierung für
den Administrator "hdampf" vorgegeben, damit er maximal einhundert
Objekte (Benutzer, Gruppen, etc.) anlegen darf.
Ein neues Feature von Windows Server 2003 ist die
Moeglichkeit, über eine Remote Desktop Terminal Session nicht nur eine von zwei
administrativen Sitzungen zu öffnen, sondern sich mit dem folgenden Befehl
direkt auf die Console des Windows Servers zu verbinden: mstsc /v:homer.springfield.com
/console
Kennen Sie auch das Problem, dass Sie sich zu einem Server verbinden wollen,
aber Ihr Kollege bereits zwei Sessions aktiv hat und Sie deswegen abgelehnt
werden? Unser Tipp: Verwenden Sie die neue Gruppenrichtlinie "Restrict each
user to one session".
Wussten Sie, dass Microsoft mit dem Windows Server 2003 einen kostenfreien E-Mail Service für kleinere Unternehmen mitliefert? Unter "Add/Remove" Programs finden Sie den Pop3 Service, der zusammen mit dem SMTP Service eine einfache und schnell zu installierende E-Mail-Plattform darstellt. Kleinere Unternehmen können damit über die Kombination DSL/Personal Firewall mit wenig Kostenaufwand eine E-Mail Plattform bereitstellen. Als Client kann die kostenlose Outlook Express Software verwendet werden.
Sperren Sie den Computer über die Tastenkombination [Windows]-Taste + [L].
Hat ein Computer-Virus das System infiziert, platziert er meist einen Startaufruf in den Autostart-Einträgen, um bei jedem Bootvorgang geladen zu werden. Überprüfen Sie daher regelmäßig diese Einträge, um eine Infektion auszuschließen. Dazu müssen Sie nicht einmal in der Registrierdatenbank (Registry) suchen. Windows XP hat dafür ein komfortables, verstecktes Werkzeug: das Systemkonfigurationsprogramm.
Öffnen Sie die Ausführen-Box. Tippen Sie den Begriff msconfig -6 ein, und bestätigen Sie mit OK.
Das Systemkonfigurationsprogramm öffnet sich automatisch im gewünschten Register Systemstart. Erweitern Sie den Bereich für Befehl, indem Sie die Spalte an der Markierung bei gedrückter linker Maustaste nach rechts schieben.
Kontrollieren Sie dort alle Einträge auf verdächtige Dateinennungen. Viren platzieren sich in der Regel im System32-Ordner neben regulären Windows-Dateien. Sollte ein Eintrag beispielsweise aufgrund eines Parameters Ihr Misstrauen hervorrufen, machen Sie das File anhand des Datei-Explorers oder über die Suchfunktion ausfindig.
Klicken Sie die Datei mit der rechten Maustaste an und wählen Sie Eigenschaften. Im Normalfall erscheint im Register Allgemein bereits der Name des Herstellers. Weitere Hinweise erhalten Sie in den Versionsinformationen im Register Version. Virenschreiber machen sich in der Regel nicht die Mühe, eine infizierte Datei mit solchen Angaben zu versehen.
Sollten dennoch Zweifel bleiben, ist es ratsam, die Datei nicht gleich zu löschen, sondern zunächst zu deaktivieren. Dazu genügt es, das Häkchen im Systemkonfigurationsprogramm zu lösen. Beim nächsten Windows-Start wird das Programm nicht mehr automatisch geladen.
Wenn Windows nicht ordnungsgemäß beendet wurde, meldet das Dateisystem Fehler. Falls sich Warnungen dieser Art häufen, sollten Sie das Dateisystem überprüfen. Der noch aus DOS-Tagen bekannte Befehl chkdsk ist auch in Windows XP nicht verschwunden. Allerdings müssen Sie dazu auf die Kommandozeilenebene wechseln.
Öffnen Sie das Eingabefenster über Start und Ausführen.
Schreiben Sie den Befehl cmd in die Box und bestätigen Sie mit OK.
Schreiben Sie hinter den blinkenden Cursor in die Eingabeaufforderung das Kommando chkdsk und bestätigen Sie mit der [Enter]-Taste.
Im Anschluss an den dreistufigen Test präsentiert Windows sofort die Ergebnisse. Bei Fehlermeldungen starten Sie die Reparatur mit dem Kommando chkdsk /f.
In Windows XP listen Arbeitsplatz- und Gerätemanager nur solche Hardware-Komponenten auf, die Sie korrekt eingerichtet und angeschlossen haben. Mit einem Trick erscheinen alle Geräte. Das ist sinnvoll, um den Treiberbestand in Ihrem System zu aktualisieren.
Starten Sie zunächst die Kommandozeile über den Befehl Ausführen. Tippen Sie cmd ein und bestätigen mit OK.
Anschließend erstellen Sie eine neue Umgebungsvariable für den Gerätemanager. Schreiben Sie hinter „C:\>" den folgenden Befehl: set devmgr_ show_nonpresent_devices=1.
Starten Sie in diesem Fenster den Gerätemanager über das Kommando: start devmgmt.msc.
Der Gerätemanager wird geöffnet. Wählen Sie die Menübefehle Ansicht und Ausgeblendete Geräte anzeigen. Alle abgesofteten Symbole zeigen Hardware an, die aktuell nicht zum Einsatz kommt.
Klicken Sie den Papierkorb mit der rechten Maustaste an. Wählen Sie im Kontextmenü den Eintrag Eigenschaften.
Auf der Registerkarte Global sehen Sie die aktuellen Einstellungen. Schieben Sie den Regler auf der Prozentskala nach links, um die Kapazität zu vermindern. Unter keinen Umständen sollten Sie dem Papierkorb weniger als zwei Prozent Speicher beziehungsweise 200 Megabyte spendieren.
Wenn Sie mehrere Systempartitionen einrichten, können Sie zudem den Papierkorb für jede Partition einzeln konfigurieren. Speicherplatzbegrenzungen sollten Sie vor allem bei selten genutzten Partitionen vornehmen. Dazu klicken Sie auf die Option Laufwerke unabhängig konfigurieren.
Mit einem Klick auf Übernehmen schließen Sie die Änderungen ab.
Welche Elemente auf einem lokalen PC freigegeben sind, erfahren Sie, wenn Sie über Start/Einstellungen/Systemsteuerung/Verwaltung die Computerverwaltung aufrufen und dann im linken Verzeichnisbaum auf den Eintrag Freigegebene Ordner und dann auf Freigaben klicken. Allerdings können Sie in diesem Dialog die vorhandenen Freigaben nicht aufheben.
Das erledigen Sie auf Kommandozeilenebene. Wechseln Sie über Start und Ausführen zur Ausführen-Box, und tippen Sie das Kommando cmd ein. Bestätigen Sie mit OK.
In der so genannten DOS-Box geben Sie den Befehl net share ein, der unverzüglich alle Freigaben auflistet. Sollte sich dabei ein komplettes Laufwerk befinden, das private Daten enthält, heben Sie diese Freigabe wieder auf. Das gelingt mit dem Befehl net share [Laufwerksbezeichnung] /delete.
Übrigens: Ein „$"-Zeichen hinter einem Laufwerk oder Ordner bedeutet, dass diese zwar im Netz freigegeben, aber für andere Anwender nicht sichtbar sind. Eine Netz-Suche nach verfügbaren Laufwerken führt dann ins Leere. Nur wer exakt die Bezeichnung kennt, kann dieses Laufwerk im Netzwerk ansprechen. Ein solches Versteckspiel bietet sich an, wenn Sie einen Ordner im Netz nur bestimmten Personen zugänglich machen wollen.
Unter NT 4.0 vereinfachen Sie die Eingabe von Dateinamen, indem Sie die Funktion "File name completion" aktivieren. Wenn Sie dann beispielsweise "edit setroute.bat" eingeben möchten, genügt die Eingabe von "edit set" und das Drücken der <TAB> Taste NT komplettiert dann automatisch den Dateinamen. Sind mehrere Dateien vorhanden, die mit "set" beginnen, können Sie sich mit der <TAB> Taste "durchsteppen". Um die Funktion zu aktivieren, legen Sie zunächst einen neuen Abschnitt
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Command Processor an.
Hier legen Sie dann einen weiteren Schlüssel (Key) CompletionChar (REG_SZ) = "9" an. Der Wert "9" steht hierbei für den ASCII Code der auslösenden Taste, den Sie auf der Einstellung für die <TAB> Taste belassen sollten.
Normalerweise klicken Sie mit der rechten Maustaste auf ein Objekt und wählen aus dem Kontextmenü den Eintrag EIGENSCHAFTEN, um die Einstellungen für das Objekt zu ändern. Diesen Vorgang können Sie abkürzen: Halten Sie beim Doppelklick mit der linken Maustaste auf das Objekt die Taste <Alt> gedrückt, dann wird nicht das Objekt, sondern der Eigenschaften-Dialog geöffnet.
Registry Schlüssel "NoDriveTypeAutoRun" suchen und den Wert der ersten beiden Bytes von 00 in 20 ändern. Das automatische Abspielen von Audio CDs verhindert ein weitere Eintrag. Im Schlüssel HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Classes\AudioCD\shell den Wert "play" auf "" setzen.
Wenn Sie über NT im nachhinein Windows 95/98 installieren, müssen Sie trickreich vorgehen. Möchten Sie Windows 95 und NT (Server oder Workstation) auf einem Computer verwenden, brauchen Sie zwei Partitionen. Weiterhin ist die Reihenfolge der Installation wichtig: Es ist unproblematisch, zuerst Windows 95/98 auf die erste und dann NT auf die zweite Partition zu installieren. Ist NT bereits eingerichtet, würde das zusätzliche Aufspielen von Windows 95/98 den NT-Boot-Manager zerstören. Wenn Sie das zulassen wollen, legen Sie unter NT eine Notfalldiskette an. Dies geht entweder von der Kommandozeile aus mit RDISK oder RDISK /S. Dann wandeln Sie die NT-Partition, falls noch nicht geschehen, mit CONVERT Laufwerk /FS:NTFS in ein NTFS-Laufwerk um, damit Windows 95/98 es nicht mehr lesen kann. Schließlich installieren Sie Windows 95/98 mit dessen Setup-Programm. Nach der Windows-95/98-Installation auf die andere Partition booten Sie mit den drei Startdisketten von NT und fuehren eine Reparaturinstallation ohne Überprüfung der Registry durch, wozu Sie die zuvor angelegt Notfalldiskette verwenden. Nach einem Neustart sollte der Windows-NT-Boot-Manager die Option Starten von Microsoft Windows (95/98) enthalten.
NT 4.0 bittet eine Mini-Firewall.
Per Default sind unter NT alle TCP und UDP Ports offen und können von Hackern verwendet
werden um in Ihren Rechner einzubrechen. Um diesen Zustand abzustellen öffnen Sie den
Dialog Eigenschaften von Netzwerk' und gehen auf die Seite Protokolle'.
Wählen Sie dort TCP/IP aus und bestätigen sie dann Eigenschaften'. Daraufhin
wählen Sie Advanced (Erweitert)' und schalten dann die Option Enable Security
(Sicherheit aktivieren)' ein. Mit dem Button Config (Konfigurieren)' kommen Sie
schließlich zu dem Dialog, auf dem Sie einzeln angeben koennen welche Ports offen bleiben
sollen.
Nachrichten im Netz versenden. Mit dem Net Kommando können Sie an andere Anwender in Ihrem LAN kurze Nachrichten verschicken: Geben Sie dazu das Kommando Net send gefolgt vom Anmeldenamen des Adressaten und der Nachricht auf der Kommandozeile ein - ist der Adressat momentan an einer Workstation im Netz angemeldet, erscheint auf dessen Bildschirm eine kleine Dialogbox mit dem Nachrichtentext. Sie können die Nachricht auch an jedermann verschicken: Geben Sie dazu als Empfänger nur einen * an.
Normalerweise muss man sich bei NT immer erst anmelden um mit dem System arbeiten
zu können. Die Amelderprozedur kann aber umgangen werden - dies ist vor allem bei PCs die
nur von einer Person genutzt werden nützlich. Um die Anmeldeprozedur zu umgehen ist
folgendes zu tun: Unter
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Winlogon
sind folgende Einträge - sofern sie noch nicht existieren - anzulegen:
DefaultDomainName, DefaultUserName, DefaultPassword
Alle drei sind vom Typ REG_SZ (string value). Die Werte fuer diese Einträge müssen
den
Werten entsprechen, die fuers Login verwendet werden sollen. Dann muss ein weiteres Feld
(ebenfalls REG_SZ) mit dem Namen 'AutoAdminLogon' und dem Wert '1' angelegt werden. Das
nächste Anmelden erfolgt dann automatisch. Aber Achtung: Die Anmeldung erfolgt dann unter
einem administrativen Account, dies ist tendenziell gefährlich. Man sollte mindestens
einen 'künstlichen' Admin Account anlegen, der nicht wirklich administrative Rechte hat
und diese Account fuer das automatisch Anmelden verwenden. Wenn der automatische
Login-Prozess umgangen werden soll ist die SHIFT Taste während des Neustarts von NT zu
drücken.
Manchmal wollen 16bit Programme unter NT einfach nicht laufen - statt dessen erscheint kurz ein schwarzes Fenster das gleich wieder verschwindet. Dies deutet meist auf ein Problem mit der NTVDM (Virtual DOS Machine) hin: Diese hat Probleme wenn die Variable 'PATH' zu lang ist. Wenn auch bei Ihnen DOS-Programme nicht starten, stellen Sie zunächst unter den 'Eigenschaften' von 'Arbeitsplatz' sicher, das die Variable 'Path' einen Wert hat der nur wenige Zeichen umfasst - dann sollte es wieder gehen.
Wenn Sie irrtümlich eine NTFS Konvertierung für den nächsten Systemstart
vorbereitet haben, diese aber nun doch nicht durchführen möchten, so gibt es einen
einfachen Weg die Konvertierung zu verhindern. Gehen Sie in der Registry nach
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Session Manager
Sie finden dort den Eintrag 'BootExecute' - wechseln Sie dessen Inhalt von autoconv
DosDevices<Drive:> /FS:NTFS
auf den Wert: autocheck autochk *
Dadurch wird die Konvertierung verhindert.
Normaleweise wird das NT Pagefile (Pagefile.sys) im Wurzelverzeichnis der Festplatte
angelegt. In welcher Platte und für welche Platten diese Datei angelegt werden soll, kann
über die Systemsteuerung festgelegt werden. Allerdings ist es manchmal auch wünschenswert
die Datei nicht im Wurzelverzeichnis abzulegen - das geht aber nur mit
Hilfe der Registry. Gehen Sie zu diesem Zweck im Registry-Editor nach
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Session Manager\Memory Management
und ändern Sie dort den Eintrag PaginFiles' so, das er auf den gewuenschten Pfad
zeigt. Der Eintrag muss außerdem die Initial- und die Maximalgröße für das Pagefile
enthalten. Statt c:pagefile.sys <init> <max>
geben Sie also zum Beispiel c:page\pagefile.sys <init> <max>
an. Dabei ist es wichtig, das der Zielordner System - Full control' Rechte hat,
ansonsten kann NT das neue Pagefile nicht nutzen.
Von Haus aus legt NT die Protokolldateien für den Ereignis-Protokollierdienst unter %SYSTEMROOT%Config ab. Wenn Sie die Dateien aber lieber an einer anderen Stelle ablegen möchten, so können Sie die neue Position unter in der Registry HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Services\EventLog einstellen: Für alle drei Protokolle (Application, System und Security) finden Sie an dieser Stelle der Registry einen Eintrag mit dem der Pfad zur Protokolldatei eingestellt werden kann.
Menüs klappen bei NT immer mit einer kleinen Verzögerung
auf.
Dieser Zeitraum kann von Ihnen beeinflusst werden - alles was Sie dazu tun müssen
ist
unter
HKEY_CURRENT_USER\Control Panel\Desktop
im Eintrag MenuShowDelay (Typ: DWORD) die gewünschte Zeit einzugeben. Der
anzugebende Wert ist die Wartezeit in Millisekunden.
Wie für so viele Einstellungen gibt es auch für die grüne
Hintergrundfarbe, die beim anmelden am System verwendet wird, von Haus keine Benutzeroberfläche
mit der selbige eingestellt werden kann. Natürlich ist diese Farbe
aber trotzdem variabel: Eingestellt wird Sie anhand eines RGB-Wertes in der Registry.
Unter
HKEY_USERS\DEFAULT\Control Panel\Colors\Background
muss der gewünschte RGB (Rot-Grün-Blau) Wert eingetragen werden. Um den RGB-Wert
fuer die gewünschte Farbe zu ermitteln können Sie einfach Paint und den Taschenrechner
verwenden: Suchen Sie in Paint mit Hilfe der Farbtabelle einfach die gewünschte
Farbe
aus, und rechnen Sie dann mit dem Taschenrechner die dezimalen Zahlenangaben in
Hexadezimale um.
Ab dem Service Pack 3 kann man NT 4 mit einem einzigen Tastaturbefehl rebooten: Wird
Ctrl-Alt-Delete-Shift gleichzeitig gedrückt, schließt NT automatisch alle Anwendungen
und starten dann neu. Allerdings muss dieses Feature erst in der Registry eingeschaltet
werden. Öffnen Sie zu diesem Zweck
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Winlogon
und legen Sie dort einen neuen String-Eintrag an. Nennen Sie diesen EnableQuickReboot und
setzen Sie dessen Wert auf '1'. Nach dem nächsten Neustart können Sie den Rechner dann
mit dem angegebenen Tastaturkommando neu starten ohne zuvor Anwendungen schließen
zu müssen.
Wenn Sie unter NT eine Datei von einer NTFS Partition auf eine andere kopieren, dann erhält die neue Kopie der Datei die Sicherheitseinstellungen vom neuen Elternverzeichnis. Dies ist aber oft nicht wünschenswert - vielmehr will man normalerweise die Sicherheitseinstellungen (und die Eigentumsrechte) der Datei beibehalten. Dies ist mit dem SCOPY Programm aus dem Windows NT Ressource-Kit möglich: Natürlich nur dann, wenn sowohl das Quell- als auch das Zielverzeichnis in einer NTFS Partition liegen.
Zwei praktische Werkzeuge für die Arbeit mit Windows NT Batch-Jobs finden Sie unter www.woelfer.com im Bereich ,Downloads': Mit ,Sleep' halten Sie einen Batchjob für eine anzugebende Zeit in Sekunden an. Wenn Sie also zum Beispiel innerhalb eines Batches auf ein anderes Programm warten möchten (oder darauf, das eine Datei fertig angelegt wird), können Sie einfach ,Sleep 10' (für 10 Sekunden Pause) verwenden. Mit dem MsgBox Programm können Sie Meldungen in Form von Dialogboxen am Bildschirm anzeigen lassen: Wenn Sie also in einem Bach-Job zum Beispiel dessen Fertigstellung signalisieren möchten, verwenden Sie ,MsgBox MeldungsText TitelZeile'. ,MeldungText' ist dabei ein beliebiger Text der im Körper der Dialogbox angezeigt wird, ,TitelZeile' ist der Text für die Titelzeile der Box.
Manchmal müssen einzelne Dateien ersetzt werden die momentan vom
Betriebssystem verwendet werden - zum Beispiel zu Testzwecken ist dies immer wieder
erforderlich. Normalerweise werden solche Dateien im Zuge des Setup-Prozesses bzw. beim
nächsten Systemstart ersetzt: Auf diese Weise kann man aber nie sicher sein, ob
tatsächlich nur eine einzelne Datei ersetzt wird. Dieses Problem beseitigt das ,inuse'
Utility: Das Programm ersetzt genau eine Datei - auch wenn Sie momentan benutzt wird -
durch eine andere. Das Programm gibt es auf dem Microsoft-Webserver (nur in enlischer
Sprache) - weitere Informationen zu Inuse finden sich unter
http://support.microsoft.com/support/kb/articles/Q228/9/30.ASP
Nachdem Dual-CPU Boards zunehmen erschwinglicher werden stellt sich bei einer bestehenden NT Installation die Frage: Wie aktiviert man die zweite CPU? Die Lösung ist aber netterweise recht einfach - und bedarf auch keiner Neuinstallation. Statt dessen muss nur einmal das Programm uptomb.exe aus dem NT Ressource Kit gestartet werden. Dieses nützliche Utility-Programm besorgt dann alle notwendigen Umstellungen. Nicht Neustarten sondern erst das aktuell installierte Service Pack erneut installieren.
Wenn unter NT gedruckt wird, wird der Druckauftrag normalerweise
erst auf die Festplatte gespoolt, bevor er an den Drucker geschickt wird. Handelt es sich
beim verwendeten Rechner um einen Drucker-Server, kann es passieren das der
Festplattenplatz fuer Druckaufträge ausgeht: Das Resultat sind fehlschlagende
Druckversuche. Dieses Problem kann aber mit einem Registry-Eintrag gelöst werden: Es ist
einfach ein anderes Verzeichnis - auf einer Festplatte mit mehr Raum - anzugeben. Zu
diesem Zweck muss zunächst das gewünschte Verzeichnis auf der passenden Platte angelegt
werden. Dann benötigt man den Registry-Editor und darin den Ast:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\ControlPrintPrinters
Darin existiert der Eintrag DefaultSpoolDirectory (Typ: REG_SZ): Hier ist der komplette
Pfad zum gewünschten Verzeichnis einzutragen und dann der Registry Editor zu beenden.
Nach dem nächsten Neustart verwendet NT dann das neue Verzeichnis zum Spoolen von
Druckaufträgen.
Beim Anmeldedialog kann eine personalisierte Meldung angezeigt
werden: Mit einer solchen Meldung kann beispielsweise ein Benutzungshinweis oder auch eine
sonstige Nachricht ausgehangen werden: Jeder Benutzer der sich am Rechner anmeldet kann
diese Meldung im Zuge des Anmeldevorganges lesen. Um diese Meldung anzuzeigen muss ein
neuer Eintrag in der Registry vorgenommen werden. Wechseln Sie dazu in den Ast
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Winlogon
und legen Sie dort einen neuen Eintrag vom Typ REG_SZ und mit der Bezeichnung LogonPrompt
an: Als Wert des Eintrages wird dann die Nachricht eingegeben.
Auf einem Multi-Prozessorsystem verteilt NT die Last automatisch auf alle installierten CPUs - wenn man aber nur zwei Prozessoren hat, kann es wünschenswert sein das bestimmte Prozesse eine der beiden CPUs nicht belasten, sodass diese immer für 'wichtige' Vordergrundaufgaben zur Verfügung steht. Das geht mit dem Taskmanager ganz einfach: Dieser wird zunächst mit einem rechten Mausklick auf die Startleiste gestartet, im Taskmanager selber muss dann auf den Reiter 'Prozesse' gewechselt werden. Mit einem weiteren rechten Mausklick oeffnet sich der Objektdialog des angeklickten Prozesses, und hier kann dann unter 'Set Affinity' festgelegt werden, auf welchen CPUs der ausgewählte Prozess laufen darf.
Mit der Tastaturkombination Alt+Tab kann man unter NT und Windows
2000 zwischen laufenden Anwendungen umschalten. Normalerweise erscheint dazu ein Fenster
mit den einzelnen Icons dieser Anwendungen. Wie dieses Fenster aussieht - und ob es
überhaupt angezeigt wird - kann konfiguriert werden. Alle Einstellungen dazu finden sich
in der Registry unter
HKEY_CURRENT_USER\Control Panel\Desktop
Betroffen sind hier die Felder
CoolSwitch
CoolSwitchColums
CoolSwitchRows
Wird CoolSwitch auf '0' gesetzt, so ist Alt+Tab deaktiviert, mit 'Colums' und 'Rows' gibt
man die Anzahl an Spalten und Reihen an, die im Umschaltfenster für die Icons verwendet
werden sollen. Alle Einstellungen wirken sich übrigens erst nach eine Reboot aus - man
muss den Rechner zum ausprobieren also neu starten.
Unter Windows NT 4 steht der Scheduler Service zur Verfügung
um
Prozesse zu einem vorgegebene Zeitpunkt zu starten - je nach der Rechtevergabe muss dazu
kein Benutzer am System angemeldet sein: Man kann also auch einen Prozess starten ohne am
Rechner angemeldet zu sein: Das ist nicht nur für Server wichtig, sondern auch zum
Beispiel für Backup Prozesse auf Workstations. Damit dies gelingt muss der Scheduler
Service gestartet sein. Das ist am einfachsten über die Anwendung 'Dienste' aus der
Systemsteuerung - alternativ kann man diesen Dienst auch mit den Kommando
Net start schedule
von der Kommandozeile aus starten. Um dann tatsächlich einen Zeitplan für einen Prozess
anzulegen verwenden man das 'at' Kommando - selbiges verfügt über eine kurze
Dokumentation die mit dem Befehl
at /help
aufgerufen werden kann.
Unter Windows NT gab es das ,Command Prompt Here' Power Toy mit dem
man im Explorer auf einen Ordner klicken und direkt in diesem Ordner einen Kommandoprompt
öffnen konnte. Dieses Power-Toy funktioniert unter Windows 2000 zwar auch, man kann es
aber mit einem kleinen Registry-Skript auch einfacher haben. Dazu ist zunächst eine Datei
mit der Erweiterung .reg anzulegen (z.b. cmd.reg) und mit folgenden Zeilen zu füllen:
Windows Registry Editor Version 5.00
HKEY_CLASSES_ROOT\Directory\shell\Command]
@="Command &Prompt"
[HKEY_CLASSES_ROOT\Directory\shell\Command\command]
@="cmd.exe /k cd \"%1\""
Die Datei wird dann gespeichert und mit der rechten Maustaste angeklickt - daraufhin wird der Befehl 'Zusammenführen' gewählt: Dadurch gelangt der Inhalt dieser Datei in die Registry. Um nun auszuprobieren ob es geklappt hat: Einfach mit der Rechten Maustaste auf einen Ordner im Explorer klicken - das Objektmenü sollten dann den Eintrag 'Command Prompt' aufweisen.
oder
HKEY_CLASSES_ROOT\Directory\shell
unter diesem Key einen neuen anlegen mit Namen Command Prompt,
den default Wert auf "Prompt from Here" setzen; unter dem neu erzeugten Key
einen neuen Key "command" erzeugen und den default Wert für NT auf cmd.exe /k
cd "%1" .
Wenn man nun im Explorer mit der rechten Maustaste auf ein Verzeichnis klickt, bekommt man
einen neuen Eintrag "prompt from here". Wählt man diesen aus, so wird ein
command prompt geöffnet, das direkt in diesem Pfad steht.
Ein NT Rechner kann auf einfache Art per Click auf ein Icon so
gesperrt werden, das nur noch der Administrator des Rechners diesen wieder öffnen
kann - natürlich mit Hilfe seines Passwortes. Zu diesem Zweck legt man einfach eine
Verknüpfung am Desktop an und lässt diese auf das Programm
%WINDIR%SYSTEM32rundll32.exe
zeigen. Zusätzlich gibt man als Parameter noch den Text
user32.dll,LockWorkStation
vor. Um die Workstation nun zu sperren reicht ein einfacher Mausklick auf das Icon der
Verknuepfung.
Wenn man die 'Eigenschaften' des 'Arbeitsplatzes' anzeigen
lässt,
so ist auf dem betreffenden Dialog im unteren Bereich eine Menge Platz - diesen kann man
mit eigenen Informationen füllen. Um dies zu tun, ist folgendermaßen vorzugehen:
Zunächst benötigt man ein Bitmap der Groesse 172 auf 172 Pixel. Selbiges nennt man
OEMLOGO.BMP und kopiert es nach
%SYSTEMROOT%/system32 - dieses Bitmap wird dann auf der rechten Seite des Dialoges
angezeigt.
Als zweites kann man noch textuelle Informationen aufnehmen. Dazu legt man eine Datei mit
dem Namen OEMINFO.INI im gleichen Ordner
an. Diese Datei kann den folgenden Inhalt haben, einige der Zeilen sind optional:
[general]
Manufacturer=Flaake IT
Model=SuperPC 2000
SupportURL=http://www.halvar.de
LocalFile=Hier steht der Pfad zu einer lokalen HTML Datei
[ICW]
Product=Hier steht Test, der angezeigt wird wen auf den 'Support' Button
geklickt wird
[Support Information]
Line1="Erste Zeile Text"
Line2="Zweite Zeile"
Line3="Dritte Zeile"
Unter NT und Windows 2000 ist der 'DOSKEY' Support von Haus aus
eingeschaltet - mit Doskey verfügt die Kommandozeile über eine 'History' Liste, die die
zuletzt eingegebenen Kommandos enthält. Doskey kann aber mehr - so kann man
beispielsweise Makros erzeugen, die komplexere Befehle beinhalten.
Mit dem Kommando
Doskey ordner=dir /ad
Weißt man beispielsweise dem neuen Befehl 'ordner' die Zeile dir /ad zu - gibt man dann
den Befehl 'Ordner' auf der Kommandozeile ein, führt dies zum ausführen des Befehls 'dir
/ad' , der alle Verzeichnisse im aktuellen Verzeichnis listet.
Ein DOS-Fenster kann unter NT auch im Fullscreen Modus betrieben
werden - dazu gibt es zwei Möglichkeiten:
Zum einen kann man die Tastenkombination 'ALT+Return' drücken während man sich im
Kommandofenster befindet: Das schaltet sofort auf den Betrieb als Fullscreen um.
Alternativ kann man über die 'Eigenschaften' der Konsole ebenfalls diese Betriebsart
einstellen. Den Eigenschaften Dialog findet man, indem mit der rechten Maustaste auf das
Symbol rechts oberhalb des Kommando-Fensters geklickt wird.
Manchmal ist es notwendig mit mehreren Rechner im Netzwerk zu
arbeiten - zum Beispiel um eine Datei auf alle Rechner zu kopieren. Dazu können
die
folgenden Befehl verwendet werden:
Net view >liste.txt
Dieser Befehl erzeugt zunächst eine Datei mit dem Namen 'liste.txt' die alle Rechnernamen
im Netz enthält. Diese kann nun innerhalb des FOR
Kommandos verwendet werden - zum Beispiel fürs kopieren:
FOR /F " tokens=1 " %i in (liste.txt) do copy
KopierDatei.dat "%iC$ProgrammeZielverzeichnis"
Mit diesem Befehl wird dann die Datei 'KopierDatei.dat' auf alle Rechner in das
Verzeichnis ProgrammeZielverzeichnis kopiert.
Wer sehr viel RAM in seinem PC stecken hat (256 MB und größer),
der kann mit einem Registry-Eintrag dafür sorgen, das der NT Executive
auch nicht mehr teilweise ausgelagert wird - dazu benötigt NT (und Windows 2000) zwar
Speicher, dafür wird der Betrieb des NT Kerns schneller.
Um diese Einstellung vorzunehmen muss unter
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Session Manager\Memory Management
ein neuer Eintrag angelegt werden. Dieser trägt den Namen
DisablePaging und hat den Typ REG_DWORD. Wird als Wert eine '1' eingetragen, bleibt der NT
Kernel immer im Speicher - eine '0' schaltet die Funktion wieder aus: Damit der Eintrag
wirksam wird, ist der Rechner aber neu zu booten.
Bei Windows 2000 ist ein praktisches kleines Werkzeug dabei:
Pathping ist eine Mischung zwischen Tracert und Ping. Jedem Rechner auf einer Route werden
dabei Pakete zugesendet - und der Datenverlust im Laufe der Route wird mit angezeigt.
Dadurch kann man relativ leicht herausfinden, welcher der Router oder Rechner auf dem Weg
zum Zielrechner Probleme verursacht.
Der einfachste Aufruf von Pathping lautet:
Pathping "Server-Name"
Für Testzwecke ist es manchmal hilfreich, wenn man Windows auf
Knopfdruck zum Absturz bringen koennte. In Windows 2000 ist so ein Feature darum eingebaut
- allerdings muss man es erst von Hand einschalten. Dazu ist folgendes zu tun:
In der Registry benötigt man zunächst den Ast:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\i8042prt\Parameters
Darin muss eine neuer Eintrag vom Typ DWORD angelegt werden, der Name des Eintrages lautet
DrashOnCtrlScroll. Als Wert gibt man eine '1'
an, '0' schaltet das Feature wieder ab.
Um danach den Rechner zum Blue-Screen zu bringen, muss die Ctrl-Taste gedrückt gehalten
werden, und dann zweimal Scroll Lock betätigt werden.
Bei Windows 2000 kann der Computer ja nicht nur runtergefahren,
sondern - sofern dies die Hardware unterstützt - auch in den Winterschlaf (Hibernation)
gebracht werden. Interessanterweise fragt der Rechner aber dann unter Umständen
nicht
nach einem Passwort, wenn er wieder angeworfen wird: Das ist nicht gerade sonderlich
sicher. Um auch bei der Hibernation einen Passwort-Abfrage einzuschalten ist unter den
'Energieoptionen' in der Systemsteuerung auf dem Reiter 'Erweitert' die Option 'Kennwort
beim Reaktivieren des Computers anfordern' einzuschalten - dann klappt's auch mit dem
Passwort.
Eigentlich sollte man auf seinem NT (oder Windows 2000) Rechner
keinerlei Dienste betreiben die man nicht benötigt und außerdem alle IP Ports
geschlossen haben, die nicht unbedingt geöffnet sein müssen. Trotzdem wird aber gerne
vergessen den SMTP Server abzuschalten - besonders auch Rechnern wo 'Testweise' ein IIS
installiert wurde ist dies häufig zu beobachten. Das Problem: Bei der Default-Installation
kann der SMTP dann von jedermann verwendet werden - und wer möchte schon gerne, das
über seinen SMTP Server Spam verteilt wird ?
Man kann aber relativ leicht überprüfen, ob der SMTP Server auf einem bestimmten Rechner
antwortet oder nicht. Am einfachsten geht das mit telnet. Man gibt auf der Kommandozeile
den folgenden Befehl ein - und sollte dann besser keine Antwort erhalten:
telnet NameDesRechnersOderIP 25 (z. B. telnet mail.onlinehome.de 25)
Erhält man doch eine Antwort ist es schnellstens an der Zeit die Konfiguration des SMTP
Servers zu überprüfen.
Im Start-Menü befindet sich das 'Dokumenten' Menü, mit dem man
schnell auf die zuletzt bearbeiteten Dokumente zugreifen kann. Natürlich hat man aber
immer Pech, und das Menü enthält das eine Dokument was man gerade benötigt nicht mehr
- dazu ist die Anzahl der Dokumente einfach zu klein. Im anderen Fall ist das
Menü unter Umständen verwirrende: Eigentlich arbeitet man immer nur mit einer kleinen Anzahl
an Dokumenten, das Menü enthält aber auch wesentlich ältere, mit denen gar nicht mehr
gearbeitet wird. Diesen Umstand kann man aber verbessern, indem man in der Registry die
Anzahl der in diesem Menü anzuzeigenden Dokumente einstellt. Dazu startet man den
Registry Editor und wechselt in den Ast:
HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\Explorer
Hier kann dann unter dem Eintag MaxRecentDocs eine Zahl angegeben werden - dies ist die
Zahl der Dokumente, die dann angezeigt wird.
Wer an Beta-Programmen teilnimmt muss fast immer Informationen
über seinen Rechner weitergeben, dazu gehören auch Informationen über das verwendete BIOS. An
diese Informationen kommt man aber ohne weiteres nicht dran, zumindest muss der Rechner
gebootet werden. Das kann man aber vermeiden, denn alle wichtigen Informationen über
das
BIOS können auch einfach aus der Registry ausgelesen werden. Sie befinden sich im Ast
HKEY_LOCAL_MACHINE\HARDWARE\DESCRIPTION\System
unter den Eintraegen SystemBiosDate, SystemBiosVersion und VideoBiosDate.
Unter NT ist das hinzufügen beziehungsweise das entfernen
von Rechnern aus der Domäne relativ einfach: Der Computer-Manager bietet dafür
eine
leicht zu bedienendes Interface. Dieses ist aber eher unhandlich, wenn es darum geht mit
mehreren Rechnern zu arbeiten. Immer wieder muss man die immer gleichen Dialogboxen
bedienen. Das muss aber nicht, denn man kann Rechner - zumindest dann, wenn es sich dabei
nicht um Domänen-Controller handelt - auch per Batch-Datei von der Kommandozeile in der
Domäne aufnehmen beziehungsweise aus ihr entfernen. Das Kommando dazu lautet:
Net computer \NAME_DES_COMPUTERS [/add | /delete]
Mit /add fügt man den Rechner zur Domäne hinzu, /delete entfernt ihn wieder.
Unter Windows NT 4 konnte man mit dem Server Tool ncadmin eine sehr praktische MS-DOS
Bootdiskette mit Netzwerksupport herstellen. Der NCAdmin ist bei Windows 2000 leider nicht
mehr dabei, da Microsoft dieses Programm durch den 'Microsoft Remote Installation Service'
ersetzt hat: Der kann aber leider diese Floppy nicht produzieren.
Wer allerdings noch eine NT Server CD oder Installation vorliegen hat, kann einfach das
NCAdmin Programm weiterverwenden, denn es läuft auch unter Windows 2000. Die benötigten
Dateien sind ncadmin.exe, sowie ncadmin.cnt und .hlp für die zugehörige Online-Hilfe.
Auf der NT CD befinden sich diese Dateien im i386 Ordner, allerdings ist bei allen Dateien
der letzte Buchstabe durch einen Unterstrich ersetzt: Die Dateien müssen erst noch mit
dem 'expand' Befehl dekomprimiert werden.
Wer kennt das nicht: Das anmelden am NT oder Windows 2000 System dauert ewig, dabei ging es bis vor kurzem noch recht flott. Der Grund dafür liegt nahezu immer an den persönlichen Profilen. Im besonderen dann, wenn es sich um ein ,Roaming' Profile handelt, dauert das Anmelden teilweise ewig. Die Dauer des Vorgangs ist dabei in erster Linie von der Groesse des Profiles abhängig. Nun sollte man meinen, das es nicht sonderlich lange dauert bis ein paar Farb- und Font-Einstellungen kopiert sind. Das ist auch so, nur beinhalten diese Profile auch andere Informationen, so zum Beispiel die eMail von Outlook (Express) und auch alle Dateien in den persönlichen Ordnern wie zum Beispiel dem Desktop. Bewahrt man nun eine große Menge an Mails im Ordner ,Gelöschte Objekte auf' - zum Beispiel weil dieser Ordner nie gelöscht wird - oder hat man kürzlich ein großes Video auf den Desktop kopiert, dann tritt das Problem auf. Ob es sich bei den langen Anmeldezeiten tatsächlich um ein Größenproblem handelt ist schnell verifiziert: Man muss nur die Größe des eigenen Profiles herausfinden. Das geht mit einem rechten Mausklick auf den Arbeitsplatz. Im zugehörigen Dialog finden sich ein Reiter mit der Bezeichnung ,Benutzerprofile' und dort wird die Größe für alle lokal gespeicherten Profile angegeben. Ist das Profil mehrere Megabytes groß, so lohnt es sich nach den zugehörigen Daten zu forschen und diese gegebenenfalls zu entfernen.
Welche TCP/IP Ports offen sind und welche nicht, und vor allem: Welche Ports von welchen Programmen benutzt werden - das ist eine der ganz wichtigen Fragen wenn es um die Sicherheit von vernetzten Rechnern geht. Leider gibt es unter NT/2000 keinerlei Bordmittel um die übersichtlich herauszufinden. Zwar kann man das Netstat Kommando bemühen, aber wirklich praktisch ist dieses Programm nicht. Anders funktioniert hingegen ActivePorts. Das Programm kann zum einen alle offenen Ports sowie die zugehörigen Programme anzeigen, zum anderen gibt es auch die IP-Adressen der betroffenen Verbindungen, die verwendete Protokoll-Art und die entfernten Ports an. Außerdem bietet es eine einfache Möglichkeit betroffenen Ports per Mausklick zu schließen. Das ganze ist FreeWare und von SmartLine unter http://www.protect-me.com/freeware.html herunterzuladen.
Unter Windows 2000/XP kann man Programm ja relativ einfach unter einem anderen Account als
dem eigenen ausführen. Dazu legt man im Normalfall eine neue Verknüpfung an und
trägt unter den Eigenschaften diese Verknüpfung ein, das die Programmausführung
unter einem
anderen Account stattfinden soll. Das ist aber auf Dauer unpraktisch. Wenn Sie immer
wieder administrative Aufgaben ausführen müssen, so ist es bei diesem Weg letztendlich
notwendig, für jedes Programm eine eigene spezielle Verknüpfung anzulegen. Daher kann man
Programm auch per Kommandozeile unter fremden Accounts starten. Das benötigte Kommando
dazu lautet:
runas /user:DomainUsername NameDesProgrammes
Oder
runas /user:Username@Domain NameDesProgrammes
Bei der ersten Form des Kommandos wird die 'alte' Methode zur Spezifizierung eines
Anwenders verwendet, die zweite Methode verwendet die Windows 2000-typische
Spezifizierung. Nach dem Aufruf fragt Windows 2000 natürlich noch nach dem zugehörigen
Passwort. Haben Sie dies eingegeben, steht der Arbeit unter einem anderen Account nichts
mehr im Wege.
Nach jedem erfolgreichen Boot-Vorgang speichert NT (und Windows 2000) die aktuelle
Konfiguration als 'letzte bekannte gute' Konfiguration ab. Sollte ein Problem auftreten,
so kann man zu dieser Konfiguration zurückkehren. Solche Probleme treten aber natürlich
fast nur dann auf, wenn neue Software oder neue Hardware installiert wurde. Ist das nicht
der Fall, und bootet der Rechner einfach so wie immer, so ist es vergebliche Liebesmühe
von NT, sich die aktuelle Konfiguration zu merken. Außerdem verlängert das natürlich
auch den Startvorgang. Ist man sich nun sicher, das sich an der Rechner-Konfiguration
auf absehbare Zeit nichts ändert, so kann man das Erzeugen der 'Last Known Good'
Sicherung per Registry-Eintrag abstellen. Dazu startet man den Registry Editor und
wechselt dort in den Ast
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\WindowsNT\CurrentVersion\Winlogon
Dort muss der Eintrag 'ReportBootOk' zunächst angelegt werden. Der Eintrag ist vom Typ
'REG_SZ'. Als Wert gibt man dann eine '0' ein, und schon speichert NT keine weiteren
Konfigurationen mehr.
Mittels des Parameters '/F:ON' beim Starten des 'Command Prompts' (cmd.exe) unter
W2K können Datei- sowie Verzeichnisnamen mittels der Tastenkombination STRG+F
respektive STRG+D automatisch vervollständigt werden ohne Registry Einträge modifizieren
zu müssen.
U
nter Windows NT 4.0 Workstation konnte man pro Netzwerkverbindung wie beim Server IP Forwarding über einen Haken setzen. Unter Windows 2000 fehlt diese Option. Man kann direkt über die Registry gehen und den Key© Michael Flaake 23.11.07